Lust und Frust beim Bloggen

Lust und Frust beim Bloggen: Zeit

Schon vor einem halben Jahr habe ich in einer Vorschau erwähnt, dass ich eine Reihe zum Thema „Lust und Frust beim Bloggen“ plane, aber erst jetzt komme ich dazu, diese Idee auch in die Tat umzusetzen. Und da bin ich auch direkt schon beim Thema des ersten Beitrags: Zeit.
Ich blogge so gerne, aber immer wieder fehlt mir ein wenig die Zeit dafür, was manchmal schon etwas frustrierend sein kann. Gedanklich habe ich schon zu vielen Büchern Artikel geschrieben und auch andere Ideen umgesetzt, aber leider steht zwischen meinen Gedanken und dem Veröffentlichen noch der Schritt des Niederschreibens… Zum Schreiben komme ich nur abends und natürlich kann ich mich auch nicht jeden Abend hinter den Laptop setzen. Ja, und wenn ich dann tatsächlich am Laptop sitze, kann ich mich auch nicht nur auf das Schreiben von Artikeln konzentrieren. Die Übersichten auf meinem Blog müssen aktualisiert werden, Bilder müssen hochgeladen werden, Verlage müssen über Beiträge zu ihren Büchern informiert werden, verschiedene Mails müssen beantwortet werden, die Facebook-Seite muss gepflegt werden etc. Es gibt also einiges zu tun und wenn dies dann alles erledigt ist und dann noch ein wenig Zeit ist um einen neuen Artikel zu schreiben, ja, dann bin ich oft einfach zu müde dazu… Mir würde es tatsächlich überhaupt nichts bringen, wenn der Tag mehr als 24 Stunden hätte, denn diese zusätzlichen Stunden bräuchte ich dann zum Schlafen. Irgendwann bin ich zu müde um noch sinnvolle Sätze zustande bringen zu können. Letztendlich bleibt mir also nur, die Zeit am Abend vernünftig zu nutzen (und nicht ewig ohne Sinn und Verstand im Internet herumzusurfen) und gute und wache Momente zu nutzen. Manchmal schaffe ich es an einem Abend gleich mehrere Artikel zu schreiben und manchmal kann ich mir tagsüber schon einmal ein paar handschriftliche Sätze vermerken, aber nach solch produktionsreichen Tagen darf ich mich dann nicht ausruhen, denn ich weiß ja, es kommen immer wieder Wochen, in denen kaum Zeit für den Blog bleibt, so dass es gut ist, wenn man dann schon ein wenig vorgearbeitet hat. Aber sooo wahnsinnig übereifrig bin ich dann leider meistens nicht, denn die Müdigkeit siegt bei mir doch viel zu oft, und so muss ich mir dann doch Woche für Woche wieder etwas Zeit für dieses Hobby freischaufeln – nicht immer so ganz einfach… Also, wenn man irgendwie mehr wache Zeit bekommen könnte, ich würde sie sofort nehmen! Es wäre schon schön, wenn man alles, was man sich so für seinen Blog überlegt auch schaffen würde. Ich schaffe definitiv längst nicht alles und das ärgert mich manchmal schon…
Hm, eigentlich wollte ich diese Reihe mit etwas positivem beginnen, denn immerhin handelt es sich bei dem Blog um ein Herzens-Hobby, aber gerade war ich mal wieder so frustriert darüber, dass ich Abend für Abend nur einen Artikel geschafft habe, obwohl ich mir bereits Gedanken für drei, vier weitere gemacht habe, dass ich nun einfach mit diesem Thema gestartet habe. So habe ich es nun zumindest geschafft, diese Reihe auf meinen Blog zu bringen!
Wie schafft ihr es, genügend Zeit für euren Blog zu haben? Schafft ihr alles, was ihr euch so vornehmt? Frustriert es euch auch, dass einem manchmal einfach die Zeit für weitere Artikel fehlt? Wann nehmt ihr euch Zeit für euren Blog und leiden dadurch andere Hobbys?

11 Gedanken zu „Lust und Frust beim Bloggen: Zeit

  • Huhu, das war wohl Gedankenübertragung. Gerade wollte ich die frühen Morgenstunden, bevor alle anderen wach sind, nutzen, um nach einer ganzen Woche ohne einen einzigen Artikel wieder einen zu schreiben. Also, von Zeit keine Spur. Ich denk dann immer, das muss einfach auch mal drin sein, selbst bei einem Herzens-Hobby, wie du es so schön nennst. Ansonsten geht es mir oft so wie dir. Vor allem am Abend, wenn die Augen eigentlich schon zufallen. Toll, dass du es trotz allem schaffst, so oft und so schöne Beiträge zu schreiben!

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    • Wenigstens geht es nicht nur mir so 😉 Danke für deine lieben Worte. Ich muss unbedingt auch dringend mal wieder auf deiner schönen Seite vorbei schauen, aber, wie gesagt, die Zeit… 😉 Aber demnächst nehne ich sie mir dafür auf jeden Fall mal!

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  • Heute bin ich endlich mal wieder hier – ganz gemütlich mit einer Tasse Kaffee und mehr oder weniger ausgeschlafen. Einen Artikel und eine Email möchte ich gerade schreiben. Danach geht es zur Lesezelle und wenn ich gut bin, zeige ich diese heute noch. Ansonsten kann ich deine Worte wohl alle unterschrieben – gedanklich habe ich schon viel getan, nur in der Realität sieht es oft anders aus…
    Ich bin ja immer noch für 2 Tage Job und 5 Tage Wochenende – da würde es wohl dann klappen, mit dem Bloggen.
    Fühl dich umarmt und hab einen schönen Sonntag. Bini

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    • Schön, dich hier zu sehen. Mach es dir gemütlich! Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag und uns allen genug Zeit für unser schönes Hobby. 🙂

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  • Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe sooo viele Notizen und halbfertige Artikel auf meinem laptop und die Motivation ist ja auch da, aber der zeitliche Rahmen ist immer sehr begrenzt. Wie Du schreibst…abends oder am Wochenende und dann muss der Kopf auch noch frei genug sein, um etwas Gutes runter zu schreiben. Ich glaube, ich könnte es schaffen, wenn ich einen Tag in der Woche frei hätte, an dem ich mich voll und ganz auf’s Schreiben konzentrieren kann. Was mich immer wieder motiviert und das Schreib-Feuer entfacht, sind meine “Weltenwandler” (www.weltenreflexion.de), Interviews mit Menschen, die sich in irgendeiner Weise verändert haben. Wenn ich ein Interview abgetippt habe, bin ich immer so begeistert, dass ich auch weitere Artikel in den anderen Kategorien schreiben kann. Also: 1 Tag in der Woche für’s bloggen reservieren und den zündenden Motivationsfunken finden 😉

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    • Ja, zum Glück gibt es genug Sachen, die einen selbst so begeistern und motivieren, dass man dann am Ende doch etwas schafft. So lange die Motivation und die Ideen da sind, klapot es an Ende dann zum Glück dann ja doch noch ganz gut mit dem Bloggen, wobei etwas mehr Zeit natürlich hilfreich wäre 😉

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  • Mir geht es ganz genauso wie dir. Manchmal schaffe ich es nur, ein Rezensionsgerüst zu schreiben und selsbt da lenke ich mich noch ab. Für die Rezension selbst bin ich abends oft zu unkonzentriert. Ich habe immer viele Ideen, schaffe es aber in der Regel nicht sie auch umzusetzen.
    Ich wünsch dir einen schönen Sonntag!

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    • Oh ja, man lenkt sich viel zu schnell und zu viel ab… Und es ist wirklich schade, dass man die ganzen tollen Ideen nicht umsetzen kann.
      Ich wünsche dir ebenfalls einen schlnen Sonntag!

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  • Huhu Miri,
    egal, wie viel Zeit man hat, es ist immer zu wenig. Manchmal habe ich Phasen, wo ich wirklich reichlich Zeit abschöpfen kann und schon springen meine Gedanken zu neuen Projekten, die doch ganz nett wären, aber auch mit mehr Zeit als normal wieder nicht zu realisieren sind.
    Meist habe ich aber mein festes Kontingent an Blogzeit, um das mal so zu nennen und die muss ich ganz konsequent nutzen…beim Lesen immer fleißig Notizen machen, einen Satz der mir beim Bügeln in den Sinn kommt, sofort so niederschreiben, sonst ist er weg und ich muss später wieder nach Worten graben… schreiben tue ich auch meist abends. Oft müselig, weil die Müdigkeit schon juckt.
    Aber auch alles drumherum kostet Zeit…gelesen und gehört wird, wann immer es geht, die Vorschauen gibt es hefthäppchenweise. Mails werden immer irgendwann im großen Schwung abgesetzt und die Blogaktualisierung…frage mich mal, wann ich die zuletzt gemacht habe, ich glaube, in diesem Jahr noch gar nicht *blush*
    Es ist etwas besänftigend, dass es uns allen mehr oder weniger gleich geht 🙂
    Liebe Tröstegrüße, Heike

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    • Ja, ich finde es wirklich tröstlich, dass man mit dem Zeitproblem nicht alleine ist. 🙂

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  • Hi,
    was ich toll finde, sind die Tipps von den Profi-Bloggern, um Zeit zu sparen 🙂 aber irgendwie sind da nie der 9-Stunden-Job, die Tiere, Kinder, Ehefrau, Krankheiten oder der Schlaf mit eingeplant :). Ich bin froh, wenn ich tatsächlich nach 2 Wochen einen weiteren Artikel rausgebracht habe, meist liegt da mehr Zeit dazwischen 🙁
    Was mir hilft, tatsächlich Zeit zu sparen, sind Podcasts zu Themen die mich interessieren. Bei 30 Minuten Arbeitsweg sind die genau richtig, schnell auf CD gebrannt und sehr inspirierend. Das füllt die “tote” Zeit im Auto schön auf und gibt ein bisschen Freiraum für den Feierabend.
    VG,
    Thomas

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