Rezension: Glückszeit für Familien – Ostsee Schleswig-Holstein
(Rezensionsexemplar) Es ist Sommer und somit Ferienzeit für viele Familien. Eine Zeit, in der man gerne gemeinsam etwas unternimmt – egal, ob man im Urlaub oder Zuhause ist. Wer in Schleswig-Holstein an der Ostsee etwas mit der Familie erleben möchte, sollte unbedingt mal einen Blick in das Buch „Glückszeit für Familien – Ostsee Schleswig-Holstein“ werfen. Hier finden sich viele Ideen für kleine Pausen und größere Ausflüge.
Einige Ausflugsziele, die wir bereits besucht haben
Schwerpunktmäßig liegen die Ausflugsziele rund um Kiel und um Kappeln, aber auch Fehmarn so wie die Gegend zwischen Lübeck und Grömitz wird berücksichtigt. Da wir bereits mehrere Urlaube in der Kieler Ecke, auf Fehmarn sowie in Scharbeutz und Dahme gemacht haben, kennen wir die schleswig-holsteinische Ostsee schon ganz gut und haben auch einige Dinge aus dem Buch schon unternommen: Wir waren schon in der Bonbonkocherei in Eckernförde, kennen das Meereszentrum auf Fehmarn und haben auf Fehmarn schon Adventure-Golf gespielt, hatten Seesterne auf der Hand im Ostsee Info-Center in Eckernförde, haben Strohfiguren der Probsteier Korntage gesehen, auf dem Abenteuerspielplatz in Wendtorf gespielt und die Tiere im Tierpark Gettorf besucht, waren auf dem Museumshof Lensahn, im zeiTTor-Museum in Neustadt in Holstein und natürlich auch in Haithabu, im Phänomenta in Flensburg haben wir fleißig experimentiert, sind mit der Förde-Fährlinie übers Wasser gefahren und sind schon oft durch das Freilichtmuseum Molfsee gelaufen.







Wir können also bestätigen, dass man in dieser Gegend sehr viele tolle Momente als Familie erleben kann. All die genannten Sachen werden in dem Buch vorgestellt. Hinzu kommen noch viele weitere. Die Vorstellungen geschehen in einem lockeren, persönlichen Ton, wobei die Leser:innen mit Fragen und ähnlichem direkt angesprochen werden. Es lässt sich sehr gut lesen.
Schöne Mischung an Aktivitäten
Mir gefällt gut, dass hier sowohl kleine Aktivitäten wie eine Apfelernte auf einer Streuobstwiese oder ein Spielplatzbesuch vorgestellt werden, aber auch größere Ausflüge für einen ganzen Tag wie z.B. das Freilichtmusem Molfsee oder das Phänomenta in Flensburg. Auch für einen ganzen Urlaub gibt es Vorschläge für Ferienhöfe und Jugendherbergen. Insgesamt wurde hier eine tolle Mischung an Ausflügen und Aktivitäten zusammengestellt. Zusätzlich gibt es sogar noch ein paar DIY-Ideen wie ein Muschel-Memo-Spiel oder auch ein Rezept für ein Brot.
Über die Auswahl der Ziele kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein, aber das ist immer persönlicher Geschmack. Der Umfang des Buches ist begrenzt und nicht alles, was toll ist, passt hier hinein. Uns gefällt zum Beispiel das Meereszentrum auf Fehmarn leider gar nicht mehr so gut. Dafür hatten wir immer eine sehr schöne Zeit im Oldenburger Wallmuseum, das nicht im Buch erwähnt ist. Aber wie gesagt, so ein Buch kann nie vollständig sein und jede:r hat hier auch andere Vorlieben. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass in dem Buch jede Familie eine Menge Ausflugstipps finden wird, die zu ihr passen.
Ansprechende Gestaltung
Das Buch ist sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Auf jeder Seite finden sich Fotos, die oft zwar nur ein kleines Detail in den Fokus nehmen, aber sofort Lust auf mehr machen.
Ich finde, mit diesem Buch können Familien wirklich viel schöne Zeit gemeinsam verbringen. Mich hat es an einige schöne Ausflüge erinnert, die wir bereits unternommen haben. Außerdem bin ich fast ein wenig traurig, dass unsere nächsten Urlaube in anderen Regionen geplant sind. Auf einige der vorgestellten Ideen hätte ich jetzt nämlich wirklich viel Lust.

Glückszeit für Familien – Ostsee Schleswig-Holstein von Katja Josteit, Droste Verlag, ISBN: 978-3-7700-2730-9
Weitere Bücher für die Region
Passend zu dieser Region gibt es übrigens auch tolle Kinderbücher aus dem Biber & Butzemann Verlag. Hier werden einem in spannenden Geschichten ebenfalls einige Ausflugsziele vorgestellt:
Außerdem hat Katja Josteit das Buch „111 Orte für Kinder in Kiel, die man gesehen haben muss“ geschrieben, das ich ebenfalls auf dem Blog vorgestellt habe.
