Blogparade von Papa mit Hut: Bücher, die man an seine Kinder weitergibt

Durch Beiträge zu meiner eigenen Blogparade „Geliebte Kinderbuchschätze wurde ich auf eine andere Blogparade aufmerksam. Und zwar sammelt Nico von Papa mit Hut zu einem ähnlichen Thema Beiträge: Hier geht es darum, welche Lese-Abenteuer man an seine eigenen Kinder weitergeben möchte.

Dazu möchte ich gerne einen Beitrag schreiben.

Erst einmal geht es mir darum, meinem Sohn ganz viele Leseerlebnisse zu bieten. Ich möchte ihm einfach zeigen, wieviel Spaß man mit Büchern hat, mich gemeinsam mit ihm aufs Sofa setzen, kuscheln und Bücher gucken und uns dabei unterhalten. Das ist das wichtigste, was ich ihm in Bezug auf Bücher vermitteln möchte und das hat auch schon sehr gut geklappt. Bücherwürmchen liebt es, Bücher zu gucken. Wir lesen jeden Tag mehrere Bilderbücher und es macht sowohl Kind als auch Mama und Papa viel Spaß.

Gibt es auch bestimmte Geschichten, die ich gerne an ihn weitergeben möchte? Natürlich lese ich mit ihm sehr gerne Bücher, die ich schon in meiner eigenen Kindheit geliebt habe. Die möchte ich ihm natürlich auch nahe bringen und so stehen auch der „Pinguin Pondus“, Bücher von „Baski“ oder von den Zwillingen „Jens und Michel“ in unserem Regal. Auch “Der glückliche Löwe” oder die Geschichten über “Onkel Tobi” sowie “Die Hexe und die 7 Fexe” habe ich wieder hervorgekramt bzw. mir sogar noch mal neugekauft, da wir manche Bücher gar nicht besaßen, sondern in der Bücherei ausgeliehen hatten. Und die alten Wimmelbücher von Ali Mitgutsch werden mit Bücherwürmchen genauso geguckt wie neuere Wimmelbücher, die ich als Kind noch gar nicht kannte (z.B. die Jahreszeiten-Wimmelbücher von Susanne Rotraut Berner). Diese Bücher gucke ich sehr gerne mit meinem Sohn und er schaut sie sich auch gerne an. Vielleicht merkt er auch, dass diese Bücher mir besonders am Herzen liegen und er interessiert sich zur Zeit sehr dafür, was wir früher gelesen, gespielt und gemacht haben (siehe dazu auch diesen Beitrag). Jedenfalls liest er sowohl alte als auch neue Bilderbücher sehr gerne.

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Ja, und dann gibt es auch ein paar Bücher, die ich in ein paar Jahren gerne mit ihm lesen möchte, z.B. die Bücher von Erich Kästner oder von Otfried Preußler. Auf diese Vorlesestunden freue ich mich auch schon. Es ist schön, wenn man mit seinem Kind etwas gemeinsam machen kann, an dem beide Spaß haben und wenn man dann noch in eigenen Erinnerungen schwelgen kann, macht es das Ganze noch etwas schöner. Außerdem baut es eine Verbindung zwischen den Generationen auf, es wird etwas weitergegeben und man kann über die gleichen Dinge sprechen und sich erinnern. Ich mag es sowieso gerne, wenn Dinge und Traditionen in einer Familie weitergegeben werden und so war es mir auch sehr wichtig, dass mein Sohn in dem Kleid getauft wird, welches schon seit über 100 Jahren in meiner Familie für diesen Anlass weitergegeben wird.

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Bei vielen Büchern freue ich mich einfach, wenn ich sie noch einmal mit meinem Sohn anschauen kann, aber es gibt auch ein paar Bücher, bei denen es mir besonders wichtig ist, dass wir sie uns gemeinsam anschauen und er sie kennen und vielleicht auch lieben wird. Und das sind die Bücher von Astrid Lindgren. Da hoffe ich wirklich sehr, dass sie ihm gefallen, aber das eine oder andere wird sicherlich seinen Geschmack treffen. Bisher mag er zumindest die Bilderbücher, die wir uns schon gemeinsam angeschaut haben (z.B. von Lotta, Michel aus Lönneberga oder Pippi Langstrumpf). Warum ist mir das bei diesen Büchern besonders wichtig? Zum einen ist Astrid Lindgren meine Lieblingsautorin und zum anderen liebe ich auch Schweden. So ist natürlich irgendwann auch eine Reise nach Schweden schon fest eingeplant und da soll es auch in Astrid Lindgrens Heimat Vimmerby und in Astrid Lindgrens Welt gehen. Und natürlich hat man umso mehr davon, wenn man die Bücher kennt und etwas mit den Orten verbinden kann. Astrid Lindgren, ihre Bücher und Schweden liegen mir sehr am Herzen und deshalb würde es mich freuen, wenn auch mein Sohn etwas mit diesen Dingen anfangen könnte. Wenn er sich für andere Bücher entscheiden würde, die ihm besonders am Herzen liegen, dann ist das natürlich auch okay, aber freuen würde es mich dennoch, wenn wir in unserer Bücherliebe eine gewisse Gemeinsamkeit hätten. Anbieten werde ich ihm diese Bücher also auf jeden Fall, was er dann daraus macht, ist seine eigene Entscheidung.

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Ich hatte vor einiger Zeit in einem Artikel über Kindheitserinnerungen übrigens bereits meinen Wunsch geäußert, dass ich viele Leseerlebnisse an meinen Sohn gerne weitergeben möchte und dabei sollen auch Erinnerungen an Oma und Opa geschaffen werden.

Und hier findet ihr Bilderbücher und Kinderbücher, die mich an meine Kindheit erinnern.

Wenn ihr Lust habt, über eure Kinderbuchschätze zu schreiben, vielleicht auch über welche, die ihr zwar geliebt, aber nicht unbedingt weitergeben möchtet, dann könnt ihr auch gerne an meiner BlogparadeGeliebte Kinderbuchschätze” teilnehmen. Alle Infos dazu findet ihr hier.

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4 Gedanken zu „Blogparade von Papa mit Hut: Bücher, die man an seine Kinder weitergibt

  • 19. Januar 2015 um 09:45
    Permalink

    Die Bücher aus meiner KIndheit kann ich kaum weitergeben, da meine Jungs schon selbst lesen. Da die alten Schätzchen fast alle nicht neu aufgelegt wurden, gebe ich sie wegen der alten Rechtschreibung nicht weiter. Aber meine Jugendbuchschätze, die offenbar mehr dem damaligen “Mainstream” entsprachen, gibt es in Neuauflagen. Wir haben schon einige Bücher von Michael Ende und Asrid Lindgren gelesen, wobei nicht alles so gut ankam wie bei mir früher. So wurde leider Ronja Räubertochter leider verschmäht. Andererseits entdecken wir gemeinsam auch viele neue Werke, die mich auch begeistern können 🙂

    Antwort
  • 20. Januar 2015 um 09:00
    Permalink

    Bei uns sind das auch die alten Astrid Lindgren und Erich Kästner Bücher (wobei letzteres nicht so gut ankommt). Dann noch die kleine Raupe Nimmersatt, der Struwwelpeter und der Maulwurf Grabowski.
    Wir haben auch noch viele schöne Bücher in Schreibschrift, das war ja früher für die Erstleser so üblich. Wie z.B. Familie Eichhorn oder Kleiner Cowboy Jim. Aber es ist total schade, dass unsere Kinder das gar nicht lesen wollten, wegen der Schrift eben…

    Antwort
  • 20. Januar 2015 um 12:21
    Permalink

    Diese Schreibschrift-Bücher kenne ich natürlich auch noch, aber irgendwie habe ich davon keine mehr… Ich weiß gar nicht, ob ich selbst davon welche besaß…
    Den Maulwurf Grabowski mochte ich als Kind auch. 🙂

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