Rezension: Nevermoor (Band 2)

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie nervig es ist, wenn man auf den nächsten Teil einer Buchreihe warten muss. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich häufig Reihen erst gelesen habe, als sie schon eine Weile auf dem Markt waren  und somit direkt mehrere Bände verfügbar waren. Als Buchbloggerin liest man aber nun mal auch viele Neuerscheinungen und so kam ich direkt letztes Jahr beim Erscheinen mit der Reihe „Nevermoor“ in Berührung.

Ein Jahr ist nun seit dem ersten Buch vergangen und vor Kurzem bekam ich nun endlich das zweite Buch.

Das Geheimnis des Wunderschmieds

Ich habe den ersten Band sehr gerne gelesen und mich auch schon auf den zweiten gefreut, allerdings muss ich zugeben, dass ich den ersten Band noch mal schnell quer gelesen habe, um mich auch noch mal so richtig an alles zu erinnern. Dann konnte es endlich mit Band zwei „Das Geheimnis des Wunderschmiedes“ los gehen.

Morrigan hat es geschafft. Sie ist Mitglied der Wundersamen Gesellschaft und so kann sie in Nevermoor bleiben. Das Leben an der Schule ist jedoch nicht ganz so toll, wie sie es sich vorgestellt hat. Hawthrone ist weiterhin ihr Freund, aber alle anderen begegnen ihr mit Misstrauen. Wird ihre Gruppe es wirklich schaffen zusammenzuhalten, so wie sie es geschworen haben? Und was ist mit all den unheimlichen Vorgängen in Nevermoor, bei denen Personen und Tiere verschwinden? Morrigan ist sich sicher, dass ihr Förderer Jupiter North versucht den Dingen auf die Spur zu gehen, aber kann sie vielleicht auch selbst dazu beitragen, jemanden zu retten? Auf jeden Fall ist Morrigan schnell in große Gefahren und in verzwickte Situationen verwickelt und immer wieder muss sie überlegen, was der richtige Weg ist…

Tolle Figuren – Bunte Welt

Der Autorin ist mit Morrigan eine tolle Hauptfigur gelungen. Sie ist einem sofort sympathisch und man leidet mit ihr mit, wenn die anderen sich von ihr abwenden. Wie es sich für eine überzeugende Heldin gehört, hat sie aber nicht nur positive und gute Gefühle in sich, sondern wird auch kurzfristig von anderen Dingen angezogen und zweifelt an sich selber.

Die verrückte und besondere Welt von Nevermoor lässt einen auch in diesem Buch staunen. Auch wenn sie dem Leser nun schon etwas vertraut ist, gibt es noch einiges, was man dazu lernt und entdeckt. Es ist ein wunderbares Leseabenteuer diese Welt zu betreten und sich in ihr zurecht zu finden.

Fesselnde Lektüre

Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Geheimnisse nach und nach lüften und wie Morrigan aus all den Situationen wieder herauskommt. Ist man einmal drin in der Welt von Nevermoor, dann versinkt man schnell in ihr und hat jede Menge Spaß an den speziellen Charakteren. Die Figuren sind allesamt wirklich interessant und machen viel von dem Reiz der Geschichte aus. Natürlich ahnt man als erwachsener Leser, dass nicht jeder so ist, wie er zunächst erscheint, aber das nimmt der Geschichte dennoch nichts von ihrer Spannung.

Die Nevermoor-Reihe gefällt mir richtig gut und natürlich macht auch der zweite Band Lust darauf noch mehr zu erfahren. Jetzt kennt man die Figuren schon ein bisschen besser, lernt immer mehr über ihren Ort kennen und fühlt sich schon ein wenig vertraut mit ihnen. Da möchte man sie natürlich gerne noch etwas weiter begleiten.

Nevermoor: Das Geheimnis des Wunderschmieds von Jessica Townsend, übersetzt von Franca Fritz und Heinrich Koop, mit Vignetten von Eva Schöffmann-Davidov, Dressler Verlag, ISBN: 978-3-7915-0103-1, 19€

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