ab 12 JahrenJugendbuchSchreibwerkstatt

Jugendrezension zu “Wunderworte”

Das Buch „Wunderworte“ von Abbey Cooper ist eines der Bücher, welches einen von Beginn an durch eine sanfte, aber zurückgezogene Heldin in seinen Bann schlägt.

Elyse ist im Grunde ein ganz normales zwölfjähriges Mädchen, doch leidet sie unter der seltenen Krankheit CAV. Bei dieser Krankheit erscheinen all jene Wörter auf ihren Armen und Beinen, mit denen sie beschrieben wird. Die gemeinen Wörter werden immer noch einem starken Juckreiz begleitet. Normalerweise beschützt Jeq, Elyses beste Freundin, sie vor den Gemeinheiten der anderen Kinder. Doch Jeq orientiert sich immer mehr an den „coolen“ Mädchen, wodurch die schlimmen Wörter auf Elyses Armen und Beinen immer häufiger auftreten. Elyse sieht ihre einzige Chance wieder mehr nette Wörter zu bekommen, darin, Jugendreiseleiterin für die Klassenfahrt zu werden. Immer wieder tauchen kleine, blaue Zettel auf, die Elyse helfen zur Reiseleiterin zu werden. Doch wer hat diese Zettel geschrieben?

Diese Frage zieht sich beinahe durch das gesamte Buch. Doch ist sie nicht allein für die Spannung der Handlung verantwortlich. Vielmehr sind es die Themen wie Freundschaft und Selbstakzeptanz, die diesem Buch das gewisse Etwas geben. Dank einer leichten und einfachen Sprache kann man die Gefühle der Heldin gut nachvollziehen. An manchen Stellen erscheint mir jedoch Elyse etwas zu reflektiert für ein zwölfjähriges Mädchen, doch kann dies auch daran liegen, dass sie an der schwierigen Situation wächst.

Zusammengefasst kann ich dieses Buch ab zwölf Jahren empfehlen. Mir selbst hat es gut gefallen.

Anna, 17 Jahre, Teilnehmerin der Schreibwerkstatt zu:

Wunderworte von Abbey Cooper, Einbandillustration von Suse Kopp, übersetzt von André Mumot, Dressler Verlag, ISBN: 978-3-7915-0039-3, 16,99€

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