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Rezension: Seaside Sisters – Elsas Wirbelwindherz

(Rezensionsexemplar) Passend zu den nun kälteren Temperaturen geht es mit den „Seaside Sisters“ weiter. Der zweite Band heißt „Elsas Wirbelwindherz“ und spielt im Winter.

Elsas Geschichte

Dieses Mal steht Elsa im Vordergrund. Ihre Hobbys sind es zu malen, zu lesen und zu backen. Deswegen fühlt sie sich auch in der Buchhandlung der Insel besonders wohl. Als sie erfährt, dass diese geschlossen werden soll, ist die Aufregung groß. Sie möchte unbedingt etwas unternehmen, um die Buchhandlung zu retten. Dafür braucht sie ihre Freundinnen. Gleichzeitig bringt sie Valentin ganz durcheinander. Er taucht auf einmal in der Buchhandlung auf und beobachtet sie ständig. Scheinbar hat er ähnliche Interessen wie sie, aber auf den ersten Blick wirkt er ein bisschen uncool…

Tolle Gestaltung

Das Buch ist wieder wunderschön gestaltet mit dem Namensschriftzug als Farbschnitt. Auch im Buch findet man wieder viele farbige Illustrationen, die Winterstimmung aufkommen lassen. Es gibt Bilder, die die Szenen gut zeigen, aber auch kleinere eingestreute Bildchen wie Schneeflocken oder ähnliches. Auch die Inselkarte vorne und hinten im Buch ist nun natürlich winterlich angepasst – einfach zum Träumen schön.

Als DIY-Anregung bekommt man am Ende des Buches Tipps für ein Aquarellbild sowie ein Rezept für Zimtschnecken.

Nach dem ersten Band „Lenes Inselsommerglück“ kann mich auch dieser Band wieder überzeugen. Während wir im ersten Band einen Inselsommer erleben, kommt nun in diesem Buch die Winteratmosphäre toll herüber.

Freundschaft und Kreativität

Mir gefällt die Freundschaft der Mädchen richtig gut, aber auch dass es zwischen Erwachsenen und Kindern insgesamt sehr harmonisch ist. Auch Valentin wird sehr sympathisch dargestellt. Ich mag ihn sogar lieber als Mats im ersten Band.

Unstimmigkeiten zwischen den Schwestern machen das ganze authentischer, während gleichzeitig das ganze Buch über eine Wohlfühlatmosphäre herrscht. Etwas unrealistisch ist es, dass alle vier Mädchen so besonders begabt sind und ausgerechnet sie in die Pläne der Buchhandlung miteinbezogen werden. Aber darüber kann man hinwegsehen und es ist ja auch schön, dass die Meinung von Kindern hier so eine große Rolle spielt.

Modernes Inselabenteuer

Die Chats der Mädchen untereinander sind auch immer cool. Sie lassen einen noch einmal auf andere Art und Weise an ihrer Freundschaft teilhaben. Außerdem zeigen sie, dass die Bücher in der heutigen, modernen Zeit spielen. Hier finde ich auch den Teil mit der beliebten Instagrammerin gut. Kinder und Jugendliche eifern ihren Idolen gerne nach und bewundern sie. Schnell haben sie das Gefühl, dass dort im Internet Freund:innen von ihnen schreiben. In dem Buch wird gut aufgezeigt, dass das Bild hier trügen kann. Ein gesunder Umgang mit Stars wird hier vorsichtig und gut in die Geschichte eingebunden angeregt.

Insgesamt gefällt mir durchaus gut, dass Kreativität in den Büchern so eine große Rolle spielt und das jedes Mädchen dabei eine etwas andere Richtung einschlägt.

Im weiteren ist positiv zu erwähnen, dass auch Vielfalt in der Reihe eine Rolle spielt und zwar ohne dass es thematisiert wird. Es gibt Menschen mit außereuropäischen Wurzeln, nicht alle haben die gleiche Hautfarbe und auch gleichgeschlechtliche Paare kommen in dem Buch vor.

Wenn ihr Spaß an Freundschaftsgeschichten und Inselabenteuern habt, dann lasst euch gerne von den Seaside Sisters bezaubern.

Seaside Sisters – Elsas Wirbelwindherz von Mia Andersen, illustriert von Hanna Wenzel, Carlsen Verlag, ISBN: 978-3-551-65662-9

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