Rezension: Rising Skye

Anfang des Jahres hat mich das Jugendbuch „Falling Skye“ sehr beeindruckt. Gespannt habe ich nun den zweiten Teil davon gelesen: „Rising Skye“.

Nicht alle Namen und Handlungen waren mir noch aus dem ersten Teil präsent, aber trotzdem war man insgesamt schnell wieder drin in der Geschichte. Dieses Mal kannte man die Hauptfiguren ja auch schon und man fieberte von Anfang an mit ihnen mit.

Inhalt von Band 2

Das Buch setzt direkt dort an, wo das erste endete. Nachdem Skye und Hunter herausgefunden haben, was die Regierung vorhat, setzen sie nun alles daran das geheime Programm aufzuhalten, das die Freiheit und Gleichberechtigung gefährdet. Das ist sehr gefährlich, denn sie müssen sich vor vielen Menschen in acht nehmen und können längst nicht jedem trauen. Auch ist die Regierung nicht allein ihr Gegner, sondern auch Skyes Mutter müssen sie aus dem Weg gehen. Skye und Hunter sind bereit viel für ihre Überzeugung zu riskieren, aber schrecken sie wirklich vor keinem Mittel zurück? Wer kann ihnen auf ihrem Weg helfen und wer ist eine Gefahr für sie? Wie übersteht ihre Liebe das Ganze?

Spannend und interessant

Das Buch ist wieder sehr spannend und mitreißend geschrieben. Auch hier gibt es viele Punkte, die zum Nachdenken anregen. Unter anderem muss man sich die Frage stellen, welche Mittel legitim sind, um eine gefährliche Bewegung aufzuhalten. Und welchen Preis ist man bereit zu zahlen, um sich und seine Liebsten zu schützen?

Über die eine oder andere Handlung der Figuren ärgert man sich durchaus mal und kann sie vielleicht auch nicht komplett nachvollziehen, aber insgesamt kann man sich sehr gut auf die Erzählung, die wieder aus zwei Sichtweisen besteht, einlassen. Manches gelingt dann auch etwas zu einfach und nicht alles wird komplett am Ende klar, doch für die Geschichte an sich ist das nicht weiter schlimm. Es ist eine spannende Geschichte, die zugleich auch eine Liebesgeschichte beinhaltet. Auch treten neue interessante und sympathische Figuren auf.

Sehr gut gefällt mir, dass die Figuren nicht eindimensional sind. Auch jemand, der etwas Schlimmes getan hat, kann gute Seiten haben und umgekehrt. Menschen lassen sich nicht einfach in gut und schlecht einteilen.

Ich habe den zweiten Band auf jeden Fall mindestens genauso gerne gelesen wie den ersten und kann die beiden Bücher nur empfehlen. Ein ganz großes und spannendes Lesevergnügen, das gleichzeitig etwas in einem bewegt und anregt.

Jugendbuch: Rising Skye

Rising Skye – Werden deine Gefühle dich retten? von Lina Frisch, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-63366-2, 20€

2 Gedanken zu „Rezension: Rising Skye

  • 12. November 2020 um 09:49
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    Ich freue mich schon total drauf. Wahrscheinlich lese ich vorher nochmal den 1. Teil…

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    • 12. November 2020 um 09:51
      Permalink

      Das hatte ich auch erst überlegt. Aber ich hatte dann noch so viel anderes zu lesen, dass ich doch direkt mit Teil 2 losgelegt gabe. Man kommt gut wieder rein, aber manche Figuren waren mir nicht mehr ganz so klar…

      Antwort

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