Rezension: Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes

Ob Tahnee es wohl schaffen wird, ihren Vater vor den Kopfgeldjägern zu retten? Sie muss sich durch unwegsames Gelände kämpfen und selbst aufpassen, dass sie von den skrupellosen Kopfgeldjägern nicht erwischt wird. Ihr Ziel ist ein herrschaftliches Anwesen in San Francisco, das sie jedoch nicht kennt. Aber ihr Vater hat ihr gesagt, dass sie dort hin gehen soll, wenn sie voneinander getrennt werden sollten. Was soll sie dort bloß und wieso kann ihr ausgerechnet dort geholfen werden? Sie ahnt noch nichts von dem Mädchen Tara, das dort lebt, und dieses Gelände kaum verlassen darf. Aber trotzdem sind beide durch ihr Schicksal miteinander verbunden.

Spannende Erzählung

Das Buch ist wirklich spannend erzählt. Die meiste Zeit begleiten wir Tahnee bei ihrer abenteuerlichen Reise, doch diese Teile werden von Taras Tagebucheinträgen unterbrochen. Man fiebert mit Tahnee mit und kann es kaum erwarten, dass Tahnee und Tara zusammentreffen. Viele angedeutete Sachen, die einem anfangs Rätsel aufgegeben haben, werden immer klarer. Eigentlich erahnt man schon, worauf es hinauslaufen wird, aber die Spannung bleibt und man liest und liest und liest um endlich zu der Stelle zu kommen, an der dann aus allen Andeutungen Gewissheit wird und die letzten Fragen geklärt werden. Gerade zum Ende hin, als beide Stränge (Tahnees Geschichte und Taras Geschichte) zusammengeführt werden, nimmt alles noch einmal richtig Fahrt auf.

Tolles Setting: Wilder Westen

Richtig toll an diesem Buch ist das besondere Setting. Es spielt 1856 im Wilden Westen. Dazu gehören dann eben auch Kopfgeldjäger und leider auch jede Menge Rassismus. Wir als LeserIn sind aber natürlich auf Tahnees Seite, die da zum Glück ganz anders denkt und die rassistische Kommentare wütend macht. Man kann sich alles sehr gut und bildlich vorstellen. Manchmal war ich ein wenig über die plötzlichen Wetteränderungen auf einer Wegstrecke, die nicht all zu lang sein kann, überrascht, aber je nach Gelände kann das vielleicht durchaus möglich sein.

Ich hätte es hilfreich gefunden, wenn vorne oder hinten im Buch eine Karte abgebildet wäre, um sich Tahnees Weg nach San Francisco noch besser vorstellen zu können.

Zu empfehlen für Kinder ab 10 Jahren

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es ist spannend und abenteuerlich und man wird toll in diese besondere Welt eingeführt, in die man gerne für die Lesedauer versinkt. Besonders Tahnee, die nie aufgibt und alles tut, um ihren Vater zu retten, ist einem sofort sympathisch, aber es gibt auch noch andere Buchfiguren, über die man sich freut. Ein tolles Buch für Leserinnen und Leser ab etwa 9/10 Jahren.

Kinderbuch: Tara und Tahnee - Verloren im Tal des Goldes

Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes von Patrick Hertweck, Thienemann Verlag, ISBN: 978-3-522-18467-0, 15€

2 Gedanken zu „Rezension: Tara und Tahnee – Verloren im Tal des Goldes

  • 27. Februar 2020 um 07:56
    Permalink

    Vom Bild her, würde ich auf Zwillinge tippen… 🙂
    LG Nicole

    Antwort

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