Rezension: In 8 Tagen um die Welt

Wie versprochen geht es heute mit der Sommerferien Geschichte von Tobi und Alexandra weiter, also mit dem Buch „In 8 Tagen um die Welt“.

Der Titel lässt es bereits vermuten: Tobi und Alexandra erleben ganz besondere Sommerferien, denn Alexandra wettet, dass sie es in acht Tagen um die ganze Welt schafft. Tobi muss mitkommen, denn sie braucht schließlich einen Zeugen.

Tobi und Alexandra sind ziemlich unterschiedlich. Alexandra ist beliebt, gut in der Schule, sieht toll aus, hat Eltern, die als Pilot und Stewardess in der ganzen Welt herum gekommen und sie ist eine prima Torhüterin. Das alles ist Tobi eher nicht und so ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass er Alexandra nicht ausstehen kann. Aber dann kommt es durch verschiedene Umstände zu dieser Wette und Alexandra steht auf einmal vor seiner Tür um ihn mit auf die Weltreise zu nehmen und schon sitzen die beiden im ersten Flieger. Und zwar ganz alleine ohne Eltern. Das Abenteuer kann also beginnen. Allein das Fliegen ist für Tobi schon aufregend genug, aber natürlich gibt es auch die eine oder andere kleine Schwierigkeit auf der Reise, die es zu überwinden gilt…

Auch Tobi hat einen Blog

Interessant ist, dass Tobi seine Erlebnisse in seinem Blog mit kurzen Beiträgen festhält. Das halte ich für sehr realistisch und es ist gut in die Geschichte eingebunden. Allerdings wüsste ich gerne, wie Tobi es schafft, dass seine Follower ihm Tickets etc. schicken. Da habe ich noch einiges aufzuholen!

Merkwürdigkeiten und interessante Details

Mir hat die Geschichte gut gefallen und sie hat mich auch recht schnell gefesselt, auch wenn es recht merkwürdig ist, dass Tobi tatsächlich mit Alexandra mitfliegt. Er betont ja häufig, wie sehr er Alexandra hasst, aber Alexandra ist einem nie unsympathisch und man lernt sie ja nur über Tobi, dem Ich-Erzähler, kennen. Von daher spricht wohl mehr das Neid aus ihm, als dass er sie wirklich so sehr hasst… Aber dennoch ist es schon etwas komisch, dass er nicht einfach zu Hause bleibt. Schade ist, dass beinahe das ganze Buch im Flughafen und im Flugzeug spielt und man somit nicht mehr über verschiedene Länder lernt, aber das hätte natürlich alles nur komplizierter gemacht und die Reise wäre auch nicht mehr in 8 Tagen zu schaffen. Ein wenig erfährt man aber trotzdem, z.B. über Hongkong oder Paris.

Die Parallele zu dem Buch „In achtzig Tagen um die Welt“ gefällt mir gut. Nicht nur der Titel ist daran angelehnt, es wird auch auf dieses Buch, welches Tobi im Flugzeug liest, Bezug genommen. Vielleicht wird der eine oder andere Leser ja sogar zur Lektüre dieses Buches angeregt.

Interessant finde ich es, dass Alexandra im ganzen Buch bei ihrem vollständigen Namen genannt wird, da es ja doch ein Name ist, der häufig abgekürzt wird.

Mit meinem Sohn (7) habe ich das Buch noch nicht gelesen. Ich würde es eher für etwas ältere Kinder empfehlen, da jüngere sicher noch nicht alles nachvollziehen können.

In 8 Tagen um die Welt von Rüdiger Bertram, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-66789-6, 13€

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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