Rezension: Puppenhaus – Aufstellen, Einrichten, Spielen
(Rezensionsexemplar) Habt ihr als Kind gerne mit Puppenhäusern gespielt? Wie sieht es bei euren Kindern aus? Irgendwie üben solche Häuser mit all ihrer Einrichtung eine gewisse Faszination aus. Auch bei dem Spielbuch „Puppenhaus“ von Ingela Arrhenius aus dem Coppenrath Verlag ist dies nicht anders.
Zunächst einmal lassen sich mehrere Zimmer mit Türen und Klappen bei Schränken und Backofen nebeneinander ausklappen. Vergesst aber nicht, euch auch die Rückseite anzuschauen, den dort ist noch der Garten und die Garage mit Werkstatt abgebildet.






Zusammenbauen, einrichten und dekorieren
In einer Schublade befinden sich Ausstanzbögen, aus denen man Tierfiguren und Möbel zusammen bauen kann. Außerdem gibt es Sticker, die beliebig in den Räumen verwendet werden können. Dazu zählen zum Beispiel Teppiche, Bilder oder ein Globus, den man auf den Schreibtisch kleben kann. Das kann bei den Kindern dann auch mal schief werden oder die Aktenordner „stehen“ dann frei schwebend an der Wand, aber man sollte ihnen unbedingt diese Freiräume zugestehen.
Nun kann man natürlich die Räume mit den Möbeln und weiteren Gegenständen einrichten und das Haus bespielen. Um hinterher alles wieder in der Schublade verstauen zu können, müssen die Sachen wieder auseinander gebaut werden. Zunächst fand ich das ein wenig nervig, aber beim zweiten Zusammenbauen habe ich festgestellt, dass das dann wirklich ruckzuck geht. Die Kinder helfen dabei auch gerne mit.





Einladung zum Spielen und Entdecken
Alles ist wirklich sehr ansprechend gestaltet, so dass mein Kind es gar nicht erwarten konnte, das wir das Puppenhaus endlich mal aufstellen und alles zusammenpuzzeln. Mit großer Freude wurde das Haus eingerichtet und erste kleine Szenen gespielt. Besonders süß finden wir, dass man auf die Badewanne ein Entchen stecken kann. Auch die Teller, die auf dem Esstisch verteilt werden können, laden sehr zum Spielen und Ausdenken von Essenssituationen ein.
Da die Pappfiguren nur stehen oder liegen, aber nicht auf dem Sofa oder den Stühlen sitzen können, haben wir diese nach einer Weile mit andere Spielfiguren ausgetauscht. Die Pappfiguren sind bei uns nun Statuen im Park. Aber das ist ja das schöne an so einem Spielzeug. Es kann frei und fantasievoll von den Kindern bespielt werden.
Beim Zusammenstecken der Möbel muss man ein bisschen aufpassen, dass man nichts umknickt oder kaputt macht, aber insgesamt hat alles gut funktioniert.
In den Zimmern steht jeweils noch ein kurzer Text. Diesen habe ich auch vorgelesen. Das wird man sicherlich jedoch nur mal zur Einführung des Ganzen machen. Ansonsten steht hier eindeutig das freie Spielen im Vordergrund.

Puppenhaus: Aufstellen – Einrichten – Spielen von Ingela Arrheniu, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-64053-0
