Rezension: Meine kleine Stadt

Eigentlich ist bei uns die Pappbilderbuchzeit vorbei, denn mit 4 und 8 Jahren sind andere Bücher meist interessanter. Manchmal wird das eine oder andere Buch für kleinere Kinder dann aber doch noch mal gerne angeschaut. So zum Beispiel auch das Leporello „Meine kleine Stadt“.

Leporello mit Klappen

Auf über 2 Metern lässt sich hier eine kleine Stadt auffalten und erkunden. Hier gibt es alles, was man in einer Stadt finden kann: eine Bäckerei, ein Modegeschäft, ein Restaurant, einen Arzt, einen Friseur und einiges mehr. Auf der Rückseite ist dann noch ein Weg durch den Park vorbei an Spielplätzen zu sehen. Für die Kinder dürfte jedoch in der Regel die Vorderseite interessanter sein, da sich hier zusätzlich noch viele Klappen befinden. Erst wenn man diese öffnet, sieht man, was sich in den Gebäuden abspielt. Man sieht Verkaufsszenen, aber auch Szenen aus dem Familienalltag, denn über den Geschäften befinden sich Wohnungen. Hinter den Klappen findet man dann zudem kurze, einfacher Texte zu den Bildern.

In der Stadt leben vermenschlichte Tiere. Alles ist bunt und fröhlich. Die Bilder von den Gegenständen etc. erscheinen eher symbolhaft und etwas abstrakt. Für kleinere Kinder, die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Anschauen von Bildern haben, könnte dies manchmal ein wenig schwierig sein.

Meine Kinder, die schon etwas älter als die Zielgruppe sind, haben besonders viel Spaß an den Namen der Geschäfte und Einrichtungen wie zum Beispiel „Doktor Hatschi“, „Staub & Sauger“ oder „Bäckerei Knusperkeks“.

Durch die Länge des Buches können problemlos mehrere Kinder gleichzeitig das Buch anschauen. Man kann das Buch aber auch ganz normal wie jedes andere Buch blättern, wobei die Wirkung einer kleinen Stadt natürlich als Leporello eindrucksvoller ist.

Die Klappen sind für 2jährige Kinder aus relativ dünner Pappe. Bei uns halten sie, aber ob das auch bei jüngeren Kindern der Fall ist, weiß ich nicht.

Insgesamt finde ich die Idee und die Umsetzung des Buches gut. Kinder finden Leporellos spannend und ich kann mich noch gut selbst an ein Riesenleporello aus meiner Kindheit erinnern.

Meine kleine Stadt von Jonathan Emmett und Ingela P Arrhenius, Coppenrath Verlag, ISBN: 978-3-649-63012-8, 15€

2 Gedanken zu „Rezension: Meine kleine Stadt

  • 17. Juni 2019 um 11:40
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    Für Zweijährige fand ich die Länge zu lang. Aufgeklappt ist das Buch für sie kaum händelbar.

    Antwort
    • 17. Juni 2019 um 11:42
      Permalink

      Finde ich nicht, wenn man es im Raum hinstellt.

      Antwort

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