Rezension: Das Weihnachtswunder

(Rezensionsexemplar) Wunderbar nostalgisch macht das Cover von „Das Weihnachtswunder“ Lust auf eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte:

Theo ist Heilig Abend mit seiner Babysitterin alleine zu Hause, da seine Eltern arbeiten müssen. Und er ist so richtig einsam, denn die Babysitterin ist direkt eingeschlafen. Nein, so ist Weihnachten nicht schön. Theo vertreibt sich die Zeit und dekoriert den Weihnachtsbaum. Dabei hängt er auch vier alte Anhänger auf, die schon ein wenig ramponiert sind: Ein Schaukelpferd, ein Engelchen, ein Trommler und ein Rotkehlchen. Und auf einmal geschieht ein Wunder: Die vier Figuren werden lebendig und erleben den Weihnachtsabend gemeinsam mit Theo, bevor dann am Ende des Buches ein noch größeres Wunder geschieht und Theo noch ein wunderschönes Weihnachtsfest erlebt. Aber auch für die vier Figuren gibt es am Ende viel Freude.

Zu wenig Weihnachtsstimmung

Bilder und Idee der Geschichte wirkten direkt auf mich. Ich habe mich darauf gefreut, ein Buch mit ganz viel Weihnachtsfeeling zu lesen und mich verzaubern zu lassen. Allerdings hat mich das Buch dann doch nicht ganz so sehr berühren können, wie ich es erhofft hatte. Ich hatte das Gefühl, dass Sprache und Geschichte im Gegensatz zu den Bildern standen und beides nicht so richtig zusammen kam. Die Geschichte ist in der heutigen Zeit angesiedelt, auch sprachlich kommt sie ganz normal modern herüber. Ein besonderer Zauber fehlt hier. Und das Ende ist mir dann auch zu übertrieben und nicht so richtig herzerwärmend, wie man es erhofft hätte.

Man kann das Buch durchaus gut lesen. Die Geschichte liest sich flüssig und ist auch an sich ganz nett, aber das besondere Buch, das ich hier im Cover noch gesehen habe, ist es für  mich nicht. Die Bilder mag ich aber, gerade bei einem Weihnachtsbuch, gerne. Hier kommt durchaus Weihnachtsstimmung auf. Sie wirken sehr liebevoll gestaltet und es gibt sogar Bilder, die eine ganze Doppelseite einnehmen.

Das Weihnachtswunder von Katherine Rundell, illustriert von Emily Sutton, übersetzt von Nele Thiemann, ArsEdition, ISBN: 978-3-8458-2559-5, 17€

 

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