Rezension: Robby aus der Räuberhöhle

Wer sehnt sich nicht ab und zu nach einem kleinen Abenteuer? Mit Robby aus der Räuberhöhle kann man eines erleben.

Robby lebt mit seiner Oma der wilden Hilde in einer Räuberhöhle ganz ohne Strom – so wie es sich eben für waschechte Räuber gehört. Zähne putzt er sich an der Regentonne, wobei er die Zahnbürste in einem Astloch aufbewahrt (was meinen Sohn übrigens besonders erheiterte). Niemand darf von der Räuberhöhle erfahren, denn dann wäre dieses paradiesische Leben sicherlich schnell vorbei. Doch dann kann Robby einfach nicht anders, als das Geheimnis an Thea zu verraten (da wusste mein Sohn noch nicht so richtig, wie er das finden sollte), denn Thea wird von ihrer Tante Dora nicht am Bahnhof abgeholt und Robby hat gewissermaßen durch eine Wasserschlacht, die die Adresse der Tante auf einem Brief unleserlich gemacht hat, Schuld an der ganzen Sache. Da ist es doch Ehrensache, dass er Thea die Nacht nicht alleine verbringen lässt, sondern sie mit zur Räuberhöhle nimmt. Später muss dann natürlich trotzdem die Tante gefunden werden, was sich als ziemlich schwierig herausstellt. Außerdem erfahren Robby und Thea dabei zufällig den Plan von zwei echten Dieben…

Wunderschöne Illustrationen

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und durch die wunderschönen Bilder macht die Lektüre gleich noch mehr Spaß. Auch meinem Sohn gefallen die Bilder sehr gut. Das hat er tatsächlich mehrfach betont. Und auch ich finde sie herrlich. Sie sehen einfach nach einer abenteuerlichen und tollen Kindheit aus. Ja, sie sind freundlich und herzlich in bunten Farben gemalt und laden einen dazu ein, von Sommertagen zu träumen, an denen Lagerfeuer, barfuß durchs Gras laufen, herumstromern und ähnliches auf dem Tagesplan stehen.

Spannende Geschichte mit sympathischen Figuren

Genauso leicht, aber auch spannend ist die Geschichte selbst. Robby ist ein äußerst sympathischer Junge, den man sofort in sein Herz schließt. Aber auch alle anderen Figuren sind toll. Naja, der Holzkopf, der Robby ständig in die Quere kommt, natürlich nicht, doch die gemeinen Figuren machen Geschichten ja nur noch authentischer und spannender.

Wir haben das Buch ratzfatz durchgelesen. Wir mussten schließlich wissen, ob Robby Thea tatsächlich am Bahnhof abholt und was dann mit ihr passiert. Und danach geht ja alles genauso spannend weiter. Da konnten wir das Buch auch nicht weglegen und schon waren wir an seinem Ende angekommen und nun möchte das Bücherwürmchen weitere Bände aus der Reihe lesen. Und wenn ich ehrlich bin, würde ich ihm diese auch wieder gerne vorlesen…

Übrigens ist der Name des Ortes, in dem Robby lebt, auch klasse: Jottwede. Kindern sagt das zwar nichts, aber ich hatte beim Lesen meinen Spaß daran.

Robby aus der Räuberhöhle von Barbara Landbeck, Jumbo, ISBN: 978-3-8337-3529-5,

3 Gedanken zu „Rezension: Robby aus der Räuberhöhle

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