Erlebnis Frankfurter Buchmesse – Teil 1

Kurz bevor es auf die Frankfurter Buchmesse ging, war ich furchtbar aufgeregt und nun liegt die Buchmesse bereits hinter mir und ich bin voller neuer Eindrücke und überlege schon, wann es das nächste Mal die Gelegenheit für solch ein tolles Ereignis gibt.

Ja, die Frankfurter Buchmesse war toll und ich habe an den zwei Tagen, an denen ich dort war, unglaublich viel erlebt. Einen Tag war ich allein dort und einen Tag mit meinem Bücherwürmchen. Beide Tage waren richtig schön, aber durchaus ganz unterschiedlich. Ich kann jedenfalls sagen, dass es auf keinen Fall ein Fehler war mit Kind zur Buchmesse zu fahren. Letztendlich war der zweite Tag mit Kind sogar fast weniger anstrengend als der Tag ohne Kind, was aber natürlich daran lag, dass ich alles bewusst entschleunigt habe. Anstatt vieler Termine sind wir einfach ganz entspannt über die Messe gebummelt und haben uns an vielen Ständen hingesetzt und ich habe dem Bücherwürmchen ganz viel vorgelesen.

       

Kontakte zu Verlagen

Am ersten Tag hatte ich ein paar wenige Termine bei Verlagen, bei denen mir die Frühjahrsprogramme vorgestellt wurden. Darüber hinaus habe ich mit einigen Verlagsmitarbeitern gesprochen, die man (aus Mailkontakten) kennt. Das ist bei kleineren Verlagen (u.a. bei Südpol, Edition Pastorplatz, Jacoby & Stuart, Lychatz, DIX und einige andere) einfacher, aber auch bei den größeren (z.B. Carlsen, Oetinger, Coppenrath) hat es bei guten Kontakten geklappt. Insgesamt bin ich aber auch an vielen Ständen vorbeigelaufen, ohne mich zu trauen, die Leute dort anzusprechen. Vielleicht mache ich beim nächsten Mal einfach auch ein paar mehr Termine? Dann bekommt man zumindest durchgehend etwas zu trinken, was ja auch nicht schlecht ist. Ein paar (für mich) neue Verlage habe ich aber auch entdeckt und kurz Kontakt aufgenommen (z.B. 360 Grad Verlag oder Traumsalon Edition). Ihre Programme werde ich mir in Kürze noch genauer anschauen und euch hier natürlich alle positiven Entdeckungen auch zeigen.

        

Treffen mit anderen Bloggern

Angenehm fand ich auch Verlagstermine mit einer anderen Bloggerin. Mit Dagmar von Buchkind-Blog durfte ich dem Tulipan Verlag mitteilen, dass ihnen der Buchkönig verliehen wird, und Mona vom Tintenhain habe ich zu ihrem Termin beim Arena Verlag begleitet. So kommen einfach auch noch einmal andere Gespräche auf.

Überhaupt waren natürlich gerade auch die Treffen mit anderen Bloggern toll. Endlich durfte ich mal Mona vom Tintenhain kennen lernen, die ich über das Internet beinahe mein ganzes Bloggerleben lang kenne. Wir haben gemeinsam eine tolle Mittagspause verbracht. Auch über das Treffen mit Dagmar habe ich mich sehr gefreut, denn sie begleitet mich nicht nur wie Mona seit dem Start meines Blogs, sondern wir verleihen ja zusammen mit Wenke von Kinderbibliothek den Buchkönig. Darüber hinaus habe ich weitere liebe Kinderbuchblogger getroffen. Es ist schön, wenn man sich endlich mal persönlich sieht: u.a. Anna von Kinderbuch-Detektive, Eliane von Mint und Malve, Jenny von Kinderchaos – Familienblog und Susanne von der Familienbücherei.

Wertschätzung der eigenen Arbeit

Bei ein paar größeren Verlagen habe ich nette Kontakte, die auf der Messe gepflegt wurden, aber ich finde auch gerade die Treffen mit den Mitarbeitern kleinerer Verlage sehr schön. Vielleicht kann man einfach sagen, dass gerade die Treffen bereichernd waren, bei denen es etwas persönlicher zuging. Es ist einfach schön, wenn man wiedererkannt wird, wenn die Leute eines Verlages etwas mit einem anzufangen wissen und wenn vielleicht sogar die gute Zusammenarbeit sowie die Arbeit auf dem eigenen Blog gelobt wird. Da freut man sich natürlich und es ist tatsächlich ein paar Mal vorgekommen. So etwas motiviert sehr und man geht wieder mit neuer Energie an seinen Blog heran. Ich habe auch eine Autorin getroffen, der es wichtig ist, dass ihr Projekt (in einem großen Verlag) auf meinem Blog vorgestellt wird, da sie von der Qualität hier überzeugt ist. Toll, oder?

        

Autogramme von Autoren

Übrigens ist auch der Andrang bei den kleineren Verlagen nicht so groß wie bei den großen. Ich bin einfach so am Jacoby & Stuart Verlagsstand vorbeigeschlendert und habe zufällig gesehen, dass Axel Scheffler dort Bücher signiert hat. Da habe ich mal schnell die Gelegenheit wahrgenommen und mir „Pipi, der kleine rosarote Affe“ gekauft und es von ihm signieren lassen – ganz ohne mich groß anstellen zu müssen.

Und bei der Edition Pastorplatz habe ich mir ein Autogramm von Autorin Silke Farmer und Illustratorin Mele Brink vom „Müffelmax“ auf einem Lesezeichen geholt. Okay, hier war das nun wirklich kein Problem, aber ich freue mich trotzdem über diese Erinnerung, die nun in unserem Buch klebt.

Buchmesse mit Kind

Am zweiten Tag war dann, wie bereits geschrieben, das Bücherwürmchen dabei und ich hatte kaum Termine, wobei ich im Nachhinein denke, dass es Bücherwürmchen sogar ganz interessant gefunden hätte, sich Buchprogramme vorstellen zu lassen. Er hat sich jedenfalls gefreut, wenn er bekannte Figuren, Bücher und Verlage entdeckt hat und beim Oetinger Verlag waren wir beim Blogger-Event dabei, bei dem uns ein paar schöne Frühjahrsneuheiten vorgestellt wurden, die er sich ganz interessiert angeschaut hat.

Auch jede Postkarte und jedes Gummibärchentütchen wurde begeistert eingesteckt. Eine richtig große Freude hat im die Edition Pastorplatz gemacht, denn sie wissen, dass er ein großer Fan ihres Verlages ist: Er durfte einen großen Aufsteller von Tom und dem Waldschrat mit nach Hause nehmen. Was war er da stolz!

Lesen – Lesen – Lesen

Wir haben viel Zeit mit Vorlesen und dem Blättern in Büchern verbracht. Ich war darum bemüht, dass er nicht irgendwann völlig k.o. ist und so haben wir uns immer wieder irgendwo hingesetzt und ich habe ihm ganz viel vorgelesen: Beim Beltz Verlag, bei Thienemann-Esslinger, beim Loewe Verlag, beim Annette Betz Verlag…

         

Beim Oetinger Verlag haben wir Paul Maar Glückwünsche zum 80. Geburtstag aufgeschrieben, beim Tessloff Verlag hat sich Bücherwürmchen einen Was ist Was-Film angeschaut und beim Loewe Verlag hat er begeistert das Erdmännchen Tafiti, das dort gerade herumlief, abgeklatscht. Ja, wir hatten wirklich einen richtig tollen Tag zusammen.

Übrigens hat er auf seiner eigenen Seite  auch kurz über die Messe berichtet.

  

Sicherlich benimmt er sich nicht immer vorbildlich, aber ich weiß, dass das daran liegt, dass er einfach unglaublich aufgeregt ist. Dennoch ist es mir natürlich unangenehm, wenn er auf Newsletterlisten „Pups“ schreibt und alberne Antworten gibt… Aber insgesamt hat er alles prima mitgemacht und kein einziges Mal genörgelt.

Weiterer Bericht folgt

Jetzt habe ich euch eine ganze Menge von der Buchmesse erzählt, aber meine Highlights beim Oetinger Verlag habe ich noch gar nicht erwähnt und diese spare ich mir auch für einen extra Beitrag auf. Ich verrate euch aber schon mal, dass es um die beiden grandiosen Kinderbuchautoren Kirsten Boie und Paul Maar geht…

9 Gedanken zu „Erlebnis Frankfurter Buchmesse – Teil 1

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