Montagsfrage: Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

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Die heutige Montagsfrage auf libromanie lautet: Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

Hm, ein sehr interessante Frage, gerade bei Kinderbüchern, denn Kinder sind noch so leicht zu beeinflussen. Aus diesem Grund würde ich es befürworten, wenn dort Marken herausgehalten werden. Andererseits würde es mich allerdings auch nicht stören, wenn ein Kind in einem Buch mit Lego-Steinen spielt… Schwierig, man kann ja auch nicht sagen, dass nur Marken genannt werden dürfen, die man selbst als „gut“ bezeichnet. Da gäbe es ja keine Maßstäbe. Also doch am besten vielleicht ganz darauf verzichten, wenn der Text dadurch nicht unnatürlich wird. Manchmal gehört es eben auch zum Alltagsleben hinzu.

In Bilderbüchern habe ich bisher, zumindest bewusst, kaum Marken gesehen und da ist es auch noch nicht nötig. Schriftzüge und bestimmte Zeichen spielen für die kleinen Kinder wohl eher eine untergeordnete Rolle.

Witzig hingegen finde ich es, wenn man in Bilderbüchern veränderte Markennamen findet, z.B. wenn auf dem Laptop eine Banane zu sehen ist oder wenn auf der Gummibärchentüte „Halihalo“ steht. Für die Kinder ist das dann einfach irgendein Symbol auf dem Gegenstand, aber die Erwachsenen kennen natürlich den Hintergrund und werden Spaß an solchen Entdeckungen haben.

 

Wie steht ihr zu Markennennungen in Kinderbüchern? Habt ihr das Gefühl, dass sie dort häufig vorkommen? Kennt ihr weitere Wortspiele für veränderte Markennamen in Kinder- und Bilderbüchern?

2 Gedanken zu „Montagsfrage: Sind Markennennungen in Büchern für euch okay?

  • 22. September 2014 um 09:57
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    Ich finde auch, dass in kleinkindlichen Büchern veränderte Markennamen gut sind. Ab einem gewissen Alter finden die Kinder es aber “cool”, wenn Markennamen vorkommen. Sie erkennen ihre Lebenswirklichkeit wieder und das ist besonders authentisch für sie. Ich habe der Klasse mal ein Buch vorgelesen. Die Kinder grinsten sich immer an, wenn so Begriffe wie Nutella etc vorkamen. Wie das Buch hieß? Phu, keine Ahnung.

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    • 22. September 2014 um 10:04
      Permalink

      Ja, ich glaube auch, dass irgendwann Marken eben einfach zum Leben dazugehören, aber zu viel sollten sie meiner Meinung nach nicht in Kinderbüchern vorkommen, eben auch, um nicht Kinder auszuschließen, die vielleicht weniger Anteil an der Markenwelt haben… Aber wo sollen sich die Figuren in einem Buch denn einen Hamburger kaufen? Am namenlosen Imbissstand? Das klingt dann doch etwas weltfremd.
      Gar nicht so einfach das Thema, finde ich.

      Antwort

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